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Die Caritas-Kampagnen

Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen.

Mit ihren bundesweiten Jahreskampagnen beleuchtet die Caritas nun schon seit über zehn Jahren die Situation von Menschen, die es schwer haben, die oft hintenanstehen oder ganz vergessen werden, aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Dabei setzen die Kampagnen jedes Jahr einen anderen Themenschwerpunkt. Damit will der Wohlfahrtsverband die Aufmerksamkeit auf ganz konkrete Problemlagen lenken und den Menschen, die davon betroffen sind, eine Stimme geben, sich für sie einsetzen – auch in diesem Jahr.

Caritas-Jahreskampagne 2026: 
„Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen.“

Die Jahreskampagne 2026 setzt die Kampagne aus dem letzten Jahr („Da kann ja jeder kommen. Caritas öffnet Türen.“) fort, legt dabei aber einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt. In einer von Krisen und Kriegen gezeichneten Zeit braucht es nach wie vor die Hilfs- und Beratungsangebote der Caritas an vielen Orten und für viele Menschen dringlicher denn je.

Dabei beobachtet die Caritas zwei Phänomene, die unsere Zeit ganz besonders prägen:

  1. Alles geht schneller, politische Akteure denken in immer kürzeren
    Umfragezyklen, in der medialen „Aufregungsdemokratie“ ist Kurzfristigkeit Trumpf. Es zählt das Hier und Heute, der Moment. „Sozialer Sofortismus“ ist angesagt.
  2. Und: Immer stärker werden Menschen Gruppen zugeordnet, die sich konkurrierend und verständnislos gegenüberstehen. Dein Gewinn ist mein Verlust. Singularisierung und Polarisierung sind die gesellschaftlichen Megatrends.

Gegenthese: Nur zusammen geht Zukunft!

Auch Unterscheidungen zwischen den Generationen passen in dieses Muster. Das Interesse an „Generationen“ selbst nährt sich mehr und mehr aus dem Interesse an Gegensätzen. Die Plausibilität der Rede von Generationenkonflikten hat zwischenzeitlich nicht nur die Diskussionen um die sozialen Sicherungssysteme erreicht. Die Klimadebatte hat das längst sichtbar gemacht.

An diesem Punkt wagt die Caritas Jahreskampagne 2026 eine Gegenthese gegen die populären Spaltungen: Nur zusammen geht Zukunft! Alt und Jung brauchen die gemeinsame Lust auf morgen, denn in unserer Gesellschaft des langen Lebens werden Kinder, Eltern- und Großeltern-Generation ein langes Stück des Wegs gemeinsam gehen. Den Herausforderungen des demografischen Wandels können die unterschiedlichen Generationen nur zusammen begegnen. Resignation und Ohnmacht sind keine Optionen. Es braucht Neugierde auf Zukunft, Mut zur gemeinsamen und solidarischen Gestaltung der Zukunft – Zukunftsmut! Zukunftsmut überwindet die Ohnmacht und Sprachlosigkeit, er schärft den Möglichkeitssinn und lässt hoffnungsvoll in die Zukunft blicken

Generationskonflikt überwinden

Die Caritas überwindet die spalterischen Wahrnehmungen von Alt gegen Jung. Sie knüpft vielmehr an konstruktive Erfahrungen an: Es  lohnt sich, wenn sich Alte den Jungen und Junge den Alten anvertrauen – individuell und gesellschaftlich. Mit anderen Worten: Die Idee einer guten Zukunft profitiert von den Erfahrungen der Alten und von den Träumen der Jungen. Das zeigt die Caritas bereits in ihren Einrichtungen und Diensten. Dort schafft sie vielfältige Begegnungsräume und -orte, wo Alt und Jung zusammenkommen, Begegnungsorte für die vielen Generationen von den ganz Kleinen über die vielen Mittelalten bis zu den Hochbetagten, sie eröffnet die Chance der Erfahrung des Miteinander-auf-dem-Weg-Seins.

Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen. Ein Jahr lang will die Caritas dieser Hoffnung besonders sichtbar Wirksamkeit verschaffen und die Zukunftsperspektiven für alle verbessern, indem sie verbindende Kraft stärkt, welche die Caritas-Arbeit auszeichnet.

Weiter Infos unter caritas.de/verbindet

Die Kampagnen der letzten Jahre:

  • 2025: Da kann ja jeder kommen. Caritas öffnet Türen.
  • 2024: Frieden beginnt bei mir
  • 2023: Für Klimaschutz der allen nutzt!
  • 2020/21: Das machen wir gemeinsam!
  • 2020: Sei gut, Mensch!
  • 2019: Sozial braucht digital
  • 2018: Jeder Mensch braucht ein Zuhause
  • 2017: Zusammen sind wir Heimat
  • 2016: Mach dich stark für Generationengerechtigkeit
  • 2015: Stadt - Land - Zukunft
  • 2014: Weit weg ist näher, als du denkst
  • 2013: „Familie schaffen wír nur gemeinsam“
  • 2012: „Armut macht krank. Jeder verdient Gesundheit“
  • 2011: „Kein Mensch ist perfekt“