Herbstsammlung 2024: Diözesan-Caritasverband bittet um Spenden für „Notlagenfonds Ambulante Pflege“

Gottesdienst am 29. September eröffnet Sammlungswoche
Im Erzbistum Bamberg eröffnet ein Auftaktgottesdienst die Sammlungswoche. Er findet am Sonntag, 29. September 2024, 10:00 Uhr, in der Stadtpfarrkirche St. Marien, Bernhard-Lichtenberg-Platz 1, in Hof statt. Hauptzelebrant und Prediger ist Herr Pfarrer Stefan Fleischmann.
„Wir sehen Euch und lassen Euch nicht alleine“
„In einer Zeit, die von massiven politischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen geprägt ist, unter denen insbesondere einkommensschwache Menschen ganz besonders zu leiden haben, ist es wichtiger denn je, einander beizustehen. Unter dem Sammlungsmotto „Miteinander, nebeneinander, füreinander“ wollen katholische Kirche und Caritas auch in diesem Herbst insbesondere jenen Mitmenschen, die Unterstützung und Hilfe dringend benötigen, zeigen: Wir sehen Euch und lassen Euch nicht alleine“, heißt es in dem Aufruf zur Herbstsammlung. Deshalb bitten die Pfarreien in den Gemeinden um Unterstützung der Caritas. Sie leistet vor Ort mit ihren Hilfs- und Beratungsangeboten einen unersetzlichen Dienst der Solidarität und Nächstenliebe arbeitet eng mit denen die Pfarreien zusammen.
Einkommensschwache, pflegebedürftige Menschen unterstützen
Einkommensschwache haben unter den aktuellen Rahmenbedingungen ganz besonders zu kämpfen. Leidtragende sind in diesem Kontext vor allem auch pflegebedürftige Personen und deren Angehörige, die oftmals nicht in der Lage sind, den enormen Aufwand für Pflege aus eigenen Mitteln zu decken. Deshalb wirbt die Caritas im Erzbistum Bamberg bei dieser Herbstsammlung ganz besonders für die Unterstützung des „Notlagenfonds Ambulante Pflege“.
Spenden stocken „Notlagenfonds Ambulante Pflege“ auf
Mit den Spenden aus der Herbstsammlung 2024 will der Verband diesen im April 2024 neu aufgelegten Fonds aufstocken. Grund dafür: Der Bedarf ist groß, denn 84 Prozent der Pflegebedürftigen in Deutschland – immerhin über vier Millionen Menschen – werden zu Hause gepflegt. Hinzu kommt: Die Pflege wird immer teurer. In den letzten 10 Jahren stiegen die Kosten in diesem Bereich um das Doppelte. Pflege entwickelt sich demzufolge mehr und mehr zu einer hochpreisigen Dienstleistung. Gleichzeitig gibt es immer mehr Betroffene, die mit dem stetigen Kostenanstieg nicht mehr Schritt halten und erforderliche Pflegeleistungen nicht mehr aus eigener Kraft bezahlen können. Die Lage ist akut, die Nachfrage nach Hilfsleistungen für Menschen, die sich die Pflege nicht mehr leisten können, wächst.
Deshalb fließt der Großteil des Spendenerlöses des Diözesan-Caritasverbandes direkt in den „Notlagenfonds Ambulante Pflege“. Ziel ist es, mit dem Fonds einkommensschwache, pflegebedürftige Menschen und deren pflegende Angehörige in der Pflege zu Hause zu unterstützen, zu entlasten und finanzielle Engpässe zu überbrücken. Die Hilfsleistungen umfassen aber nicht nur finanzielle Hilfen, sondern auch Beratung, entlastende Angebote oder das Organisieren von Selbsthilfegruppen.
Haussammlung, Kollekte, bargeldlos Spenden und Straßensammlung
Die Haustürsammlung führen Ehrenamtliche der Pfarreien durch. Viele Pfarreien haben sich infolge der Pandemie dazu entschieden, Flyer mit beigefügtem Überweisungsträger in die Briefkästen zu verteilen. Außerdem besteht die Möglichkeit zur bargeldlosen Spende, die auf das Konto der jeweiligen Pfarrei überwiesen werden kann. Die Straßensammlung findet von Freitag, den 4. Oktober, 12:00 Uhr, bis Sonntag, den 6. Oktober, 18 Uhr statt. Ihren Abschluss findet die Herbstsammlung 2024 mit der Caritas-Kollekte am 6. Oktober 2024.